Olympiarekorde

Die Olympischen Spiele der Moderne wurden auf Anregung des Franzosen Pierre de Frédy, Baron de Coubertin, im Jahr 1896 wiederbelebt. In Anlehnung an die Wettkämpfe in der griechischen Antike sollten Sportler aus aller Welt in einem fairen Wettkampf ihre Kräfte messen. Schon die ersten Olympischen Spiele 1896 erwiesen sich als voller Erfolg, an denen zwar nur 262 Sportler teilnahmen, sie sich aber als größtes Sportereignis der Welt etablieren konnten. Das IOC beschloss im Anschluss an die Spiele eine Rotation der Länder, so dass Olympia auch an verschiedenen Orten dieser Erde einen Platz finden konnte. Welch großer Erfolg die Olympischen Spiele letztendlich sind, lässt sich anhand von Zahlen dokumentieren, so nahmen an den ersten Olympischen Spielen 1896 in Athen 262 Athleten aus 13 Nationen teil. Rund 100 Jahre später, bei den Spielen in Athen 2004, waren es 10.500 Sportler aus 202 Ländern, die in 301 Wettkämpfen um die Medaillen kämpften. Aufgrund des Prestiges der Olympischen Spiele gilt ein Sieg in einem der Wettkämpfe als die höchste Sportlerweihe. Die Athleten bereiten sich speziell auf dieses Großereignis über Jahre hinweg vor, um genau zu diesem Zeitpunkt topfit zu sein. Dies dürfte auch der Grund dafür sein, dass bei jeder Olympiade neue Rekorde erzielt wurden. Einige olympische Rekorde (mit Lorbeerkränzen gekennzeichnet) hatten oder haben auch über einen längeren Zeitraum Bestand. Der olympische Rekord im Weitsprung von 8,90m von Robert Beamon (USA)stammt beispielsweise aus dem Jahr 1968 oder der 100m-Rekord von Florence Griffith-Joyner (USA) in 10,54s aus dem Jahr 1988.Bei Sportarten wie Schwimmen werden die Rekorde hingegen bei fast allen Spielen verbessert, hierfür sind die bessere körperliche Verfassung der Athleten, neuartige Kleidung und bessere äußere Bedingungen verantwortlich. Die Geschichte der olympischen Rekorde ist auch immer mit den Namen von Ausnahmesportlern wie Jesse Owens oder Carl Lewis eng verbunden und mancher der heutigen Athleten träumt ebenfalls vom unvergänglichen olympischen Ruhm.